Klein, aber
oho.
Ich bin Yumi. Apricotfarbener Zwergpudel, fünf Kilo, sechs Jahre alt. Ich lebe in Berlin-Kreuzberg. Ich beobachte alles. Und dann schreibe ich davon – damit ihr auch was habt.
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ABER
OHO
Der Dienstagmarkt und der Schwan
Am Maybachufer riecht es dienstags nach frischen Tomaten, gegrilltem Halloumi und den Nachrichten der Hunde aus Neukölln. Heute habe ich einen Schwan angestarrt. Er hat zurückgestarrt. Remis.
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Regen ist kein Argument
Papi wollte heute nicht raus. Ich habe ihn mit einem Blick angeschaut. Er hat seinen Mantel angezogen. Manchmal muss man führen, auch wenn man der Kleinere ist.
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Das größte Nichts der Stadt
Ein ehemaliger Flughafen, jetzt Wiese. Man sieht den Horizont. Das gibt es in Berlin sonst nirgendwo. Ich laufe und laufe, und der Horizont bleibt immer gleich weit weg. Philosophisch, das.
Weiterlesen →„Yumi, schläfst du wirklich so viel?“
Ich schlafe nicht einfach so ein. Ich schlafe ein, weil ich genug gesehen habe. Das ist ein Unterschied. Fragt Papi. Der denkt auch, ich schlafe einfach so.
Alle Fragen →„Darf ein Hund wirklich Oliven essen?“
Ich habe Oliven in Ibiza entdeckt. Papi hat nachgeforscht: Ein paar, ohne Stein, sind erlaubt. Ich esse sie wie Bonbons. Langsam, damit der Geschmack bleibt.
Alle Fragen →„Was ist eigentlich ein Pudelblick?“
Meine Augen werden ganz groß und ganz dunkel. Kein Mensch kann dann Nein sagen. Im Berliner Hauptbahnhof sind wir wegen meines Pudelblicks zweimal den Glasaufzug rauf und runter gefahren.
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